Der Heilige Koran
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10. Sure Jonas "Yûnus"/
Einführung
Diese 109 Verse zählende Sure ist in Mekka offenbart worden. Sie beginnt mit der Verurteilung der Einstellung der Götzendiener dem Propheten Muhammad gegenüber, die sich darüber wunderten, daß einem Menschen aus ihren Reihen ein heiliges Buch, der Koran, offenbart wurde. Die Sure geht auf Gottes Allmacht, die Schöpfung und den Jüngsten Tag ein. Gottes Macht ist unermeßlich. Die Götzendiener, die die Offenbarung leugnen, werden aufgefordert, eine Sure vorzubringen. Da ihnen das niemals gelingen könnte, müßten sie die Wahrheit erkennen und Gott fürchten. Auf die Übeltäter wartet eine schmerzliche Strafe. Um Seinen Gesandten zu trösten und seine Standhaftigkeit zu festigen, erzählt Gott die Geschichten einiger Propheten, die es auch nicht leicht mit ihren Völkern hatten. Während manche Völker an ihre Propheten glaubten, wandten sich andere ab und stimmten Gottes Gesandte, die ihren Auftrag erfolgreich auszuführen wünschten, traurig. Gottes Gesandte tragen keine Verantwortung, sofern sie keine Mühe gescheut haben. Die Sure berichtet über Noah, dessen Widersacher in der Sintflut untergingen. Sie berichtet über Moses und Aaron und ihre Geschichte mit Pharao und den Kindern von Israel. Weiter erzählt die Sure die Geschichte von Jonas, dessen Namen sie trägt. Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.
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