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   Der Heilige Koran /34. Sure Saba "Sabâ' "/
 
Einführung

Diese 54 Verse zählende mekkanische Sure beginnt mit der Lobpreisung Gottes, Der allein alles erschaffen hat und über alles verfügt. Die Ungläubigen, die den Propheten der Lüge und des Wahnsinns zeihen, werden am Jüngsten Tag schwer bestraft werden. Die Sure macht sie auf Gottes Allmacht aufmerksam, die die früheren trotzigen Völker in vernichtenden Strafen schon im Diesseits zu spüren bekamen. Das eine Volk versank in der Erde, das andere wurde durch Scherben vom Himmel vernichtet. Den Gläubigen, die Gott vertrauen, wird Gnade erwiesen: David konnte das Eisen leicht bearbeiten, Salomo standen die Dschinn zur Verfügung. Wer Gott für Seine Gaben nicht dankt und sich dem Satan ergibt, wird vernichtend bestraft. Als Beispiel werden die Bewohner von Saba genannt. Sie waren von Gärten umgeben, genossen Sicherheit und unternahmen weite Reisen. Über das Vergängliche vergaßen sie das Unvergängliche, das Jenseits. So verloren sie alles. Die Ungläubigen sind gewiß im Irrtum. Die Götzen, die sie Gott beigesellen, sind einfache Geschöpfe, die weder schaden noch nützen können. Sie irren sich, wenn sie sich allmächtig vorkommen. Alles, was die Menschen haben, ist von Gott, Der dem einen viel und dem anderen wenig gibt, wie Er es Seiner Allweisheit gemäß entscheidet. Die Freuden des irdischen Lebens sind eine Prüfung. Die Ungläubigen sagten dem Propheten Muhammad, der Koran sei keine Offenbarung, sondern Zauberei. Sie beriefen sich dabei auf keine göttliche Schrift. In ihrer Vermessenheit ziehen sie ihn des Wahnsinns. Gott befiehlt dem Propheten Muhammad zu sagen, daß er nur Warnung und frohe Botschaft bringe. Er verlangt keinen Lohn. Er will den Menschen durch den wahren Glauben Sicherheit gewähren. Die Ungläubigen werden solange auf Unglauben und Zweifel beharren, bis die Stunde des Jüngsten Gerichts kommt. Dann erst erkennen sie - zu spät -, daß sie sich geirrt haben. Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.

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Diese 54 Verse zählende mekkanische Sure beginnt mit der Lobpreisung Gottes, Der allein alles erschaffen hat und über alles verfügt. Die Ungläubigen, die den Propheten der Lüge und des Wahnsinns zeihen, werden am Jüngsten Tag schwer bestraft werden. Die Sure macht sie auf Gottes Allmacht aufmerksam, die die früheren trotzigen Völker in vernichtenden Strafen schon im Diesseits zu spüren bekamen. Das eine Volk versank in der Erde, das andere wurde durch Scherben vom Himmel vernichtet. Den Gläubigen, die Gott vertrauen, wird Gnade erwiesen: David konnte das Eisen leicht bearbeiten, Salomo standen die Dschinn zur Verfügung. Wer Gott für Seine Gaben nicht dankt und sich dem Satan ergibt, wird vernichtend bestraft. Als Beispiel werden die Bewohner von Saba genannt. Sie waren von Gärten umgeben, genossen Sicherheit und unternahmen weite Reisen. Über das Vergängliche vergaßen sie das Unvergängliche, das Jenseits. So verloren sie alles. Die Ungläubigen sind gewiß im Irrtum. Die Götzen, die sie Gott beigesellen, sind einfache Geschöpfe, die weder schaden noch nützen können. Sie irren sich, wenn sie sich allmächtig vorkommen. Alles, was die Menschen haben, ist von Gott, Der dem einen viel und dem anderen wenig gibt, wie Er es Seiner Allweisheit gemäß entscheidet. Die Freuden des irdischen Lebens sind eine Prüfung. Die Ungläubigen sagten dem Propheten Muhammad, der Koran sei keine Offenbarung, sondern Zauberei. Sie beriefen sich dabei auf keine göttliche Schrift. In ihrer Vermessenheit ziehen sie ihn des Wahnsinns. Gott befiehlt dem Propheten Muhammad zu sagen, daß er nur Warnung und frohe Botschaft bringe. Er verlangt keinen Lohn. Er will den Menschen durch den wahren Glauben Sicherheit gewähren. Die Ungläubigen werden solange auf Unglauben und Zweifel beharren, bis die Stunde des Jüngsten Gerichts kommt. Dann erst erkennen sie - zu spät -, daß sie sich geirrt haben. Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.

 
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