Der Heilige Koran
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28. Sure Die Geschichten "Al-Qasas"/
Einführung
Diese 88 Verse zählende mekkanische Sure enthält Einzelheiten über Berichte, die früher herabgesandt worden waren. Die Sure geht auf die Geschichte von Moses ein, beginnend mit seiner Geburt unter Pharao, der angeordnet hatte, alle Neugeborenen männlichen Geschlechts der Kinder Israels zu töten, weil er befürchtete, daß ein Prophet vom Volk Israels seiner Herrschaft ein Ende setzen könnte. Der neugeborene Moses wurde errettet und wuchs im Palast Pharaos auf. Nach einer Schlägerei mit einem Ägypter, der dabei den Tod fand, floh Moses nach Madyan, wo er die Tochter des Propheten Schu'aib heiratete. Als er durch Sinai zog, sprach Gott ihn an und beauftragte ihn, zu Pharao zu gehen, damit er diesen zum wahren Glauben einlade und ihn auffordere, die Kinder Israels aus Ägypten ausziehen zu lassen. Pharao hielt die Beweiszeichen Gottes für Zauberei und wollte Moses und seinem Bruder Aaron zeigen, daß er noch bessere Zauberer hat. Die Zauberer aber erkannten Gottes Zeichen und nahmen den Glauben an Gott an. Moses zog nachts mit den Kindern Israels aus, und Pharao verfolgte sie. Nachdem Moses mit seinem Stab das Meer geschlagen hatte, konnte er mit seinem Volk auf dem entstandenen trockenen Weg das Meer überqueren. Pharao und seine Truppen ertranken. Weiter erzählt die Sure vom Verhalten der Kinder Israels Moses und Aaron gegenüber. Die Gesandten Gottes freuen sich über die Gläubigen und grämen sich über die Widersacher. Viele Menschen lassen sich nicht ermahnen, sind selbstherrlich und gehen vom rechten Weg ab. Korah ist ein Beispiel dafür. Die Sure berichtet über ihn. Sie leitet ihren Namen von den darin enthaltenen Geschichten ab. Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.
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