Der Heilige Koran
/
27. Sure Die Ameisen "An-Naml"/
Einführung
Diese 93 Verse zählende mekkanische Sure beginnt mit Buchstaben, die darauf hinweisen, daß der Koran, der ein unnachahmbares Wunder darstellt, aus dem normalen arabischen Sprachmaterial besteht. Sie bewirken darüber hinaus, daß die Unaufmerksamen aufmerksam werden. Die Bedeutung des Korans wird unterstrichen. Die Sure erzählt dann die Geschichte von Moses und einigen seiner wunderbaren Zeichen, von David, Salomo - Davids Sohn -, dem Gott die Dschinn, Menschen und Vögel dienstbar machte, und der die Sprache der Tiere verstand. Es folgt die Geschichte von Salomo mit dem Wiedehopf, den Salomo eines Tages vermißte. Als der Wiedehopf zurückkam, brachte er Nachrichten über die Königin von Saba, die die Sonne anbetete. Salomo schickte ihr ein Schreiben, worauf sie nach Beratung mit den Notabeln ihres Volkes freundlich antwortete. Salomo beauftragte einen seiner Helfer, der über besonderes Wissen verfügte, die Königin von Saba schnell herbeizubringen. Er brachte sie in weniger als einem Augenblick mit ihrem Thron. Sie besichtigte den Palast Salomos und bewunderte ihn. Die Königin von Saba glaubte sodann an Salomo. Andere Propheten, wie Sâlih und Lot, die es schwer hatten mit ihren Völkern, werden angeführt. Gott steht den Gläubigen bei und belohnt sie mit dem Paradiesgarten im Jenseits. Die Ungläubigen, die dem Gesandten Gottes trotzen, werden im Diesseits schwer bestraft, und im Jenseits enden sie in der Hölle. Der Koran ist ein Zeichen Gottes, und trotzdem wenden sich viele davon ab und glauben nicht an ihn. Die Menschen werden ermahnt, die Schöpfung zu betrachten und ihr die Allmacht Gottes abzulesen. Die Berge, wie die Sure lehrt, bewegen sich wie die Wolken. Der Prophet wird ermahnt, Gott zu lobpreisen. Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Bermherzigen.
Main Page
Contact us
Links
About us
Site Map