Der Heilige Koran
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16. Sure Die Bienen "An-Nahl"/
Einführung
Diese 128 Verse zählende Sure wurde - außer den letzten drei Versen - in Mekka offenbart. Sie beginnt mit der Warnung an die Götzendiener vor Gottes Strafe. Sie sollen sich Gottes Allmacht vergegenwärtigen, die sich ihnen in der Schöpfung zeigt. So sollen sie über Himmel und Erde nachdenken, Pflanzen, Tiere, Fische und die unzähligen vielfältigen Gaben Gottes betrachten und Gott, den Einen, erkennen, Dem allein Dank gebührt. Die Götzendiener gehen irre, wenn sie auf der Vielgötterei beharren, die Auferstehung verleugnen und den von Gott Seinem Gesandten Muhammad offenbarten Koran für Lüge und Dichtung erklären. Auf sie wartet eine qualvolle Höllenstrafe. Die Gläubigen aber werden mit herrlichen Gärten belohnt, in denen sie ewig bleiben werden. Gott führt Beispiele Seiner Allmacht an, darunter die Bienen, die sich Behausungen in Bergen und Bäumen bauen und sich von verschiedenen Blüten ernähren, um Honig herzustellen, der den Menschen Heil bringt. Daraus können die Menschen, die sich des Verstandes bedienen, Lehren ziehen. Gottes Weisheit zeigt sich darin, wie verschieden und vielfältig die Schöpfung ist. Gott läßt den Menschen Seine Gaben nach Seinem weisen Ermessen zukommen. So gibt es Reiche und Arme, wie es Männer und Frauen gibt, damit das Leben seinen normalen Lauf geht. Der Islam lehrt u.a. Gerechtigkeit, Treue und Wahrheitsliebe. Die Ungläubigen widersetzen sich diesen Grundsätzen; sie erlauben und verbieten ohne Gottes Erlaubnis. Der Prophet wird ermahnt, den Weg der Weisheit und der sanftmütigen Belehrung zu gehen, wenn er zu Gott einlädt. Er soll geduldig sein, sich über die trotzigen Ungläubigen nicht grämen und sich stets dessen bewußt sein, daß Gott den Frommen, die gute Werke verrichten, beisteht. Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen!
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