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   Der Heilige Koran /15. Sure "Al-Hidschr"/
 
Einführung

Diese 99 Verse zählende Sure wurde in Mekka offenbart. Sie beginnt mit den Buchstaben Alif, Lâm, Râ' - A, L, R, - einem Hinweis an die Menschen, daß der Koran aus den Buchstaben besteht, aus denen auch ihre Sprache besteht. Er stellt aber ein Wunder dar, da es eine Offenbarung Gottes, des Allmächtigen, ist. Die Ungläubigen, die dem Koran nicht zuhören wollen, werden dadurch angeregt, den vorgetragenen Versen Gehör zu schenken, damit sie daraus Nutzen ziehen und rechtgeleitet werden. Die Sure, die ihren Namen vom Hidschr-Tal, wo die Thamûd gelebt haben, erhielt, berichtet über die qualvolle Strafe, die sich frühere Völker durch hartnäckigen Unglauben zugezogen hatten und über die früheren Propheten, die den Trotz ihrer Völker zu ertragen hatten. Gottes Zeichen werden zum Nachdenken angeführt: der hohe Himmel mit den Konstellationen der Sterne, die ausgedehnte in den Dienst der Menschen gestellte Erde, die hohen Berge und die Winde, die regenträchtige Wolken vor sich hertreiben und den Blütenstaub zur Befruchtung der Pflanzen tragen. Die Sure geht auf die Versuchung Adams und Evas durch Satan ein und den Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen, der seitdem anhält bis zum Jüngsten Tag, an dem die Rechtschaffenen belohnt und die Frevler bestraft werden. Die Sure enthält Nachrichten über die Propheten Abraham und Lot und über die Thamûd, die im Hidschr-Tal zwischen Medina und Syrien gelebt haben und wegen ihres Trotzes bestraft wurden. Das sollte jedem Trotzigen zur Lehre gereichen, der dem Propheten Muhammad nicht glaubt. Der Prophet wird getröstet. Er habe die Botschaft zu verkünden, die in dem offenbarten Koran enthalten ist. Er habe zu beten, Geduld zu üben und auszuharren, bis Gott Seine Verheißung erfüllt. Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.

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Diese 99 Verse zählende Sure wurde in Mekka offenbart. Sie beginnt mit den Buchstaben Alif, Lâm, Râ' - A, L, R, - einem Hinweis an die Menschen, daß der Koran aus den Buchstaben besteht, aus denen auch ihre Sprache besteht. Er stellt aber ein Wunder dar, da es eine Offenbarung Gottes, des Allmächtigen, ist. Die Ungläubigen, die dem Koran nicht zuhören wollen, werden dadurch angeregt, den vorgetragenen Versen Gehör zu schenken, damit sie daraus Nutzen ziehen und rechtgeleitet werden. Die Sure, die ihren Namen vom Hidschr-Tal, wo die Thamûd gelebt haben, erhielt, berichtet über die qualvolle Strafe, die sich frühere Völker durch hartnäckigen Unglauben zugezogen hatten und über die früheren Propheten, die den Trotz ihrer Völker zu ertragen hatten. Gottes Zeichen werden zum Nachdenken angeführt: der hohe Himmel mit den Konstellationen der Sterne, die ausgedehnte in den Dienst der Menschen gestellte Erde, die hohen Berge und die Winde, die regenträchtige Wolken vor sich hertreiben und den Blütenstaub zur Befruchtung der Pflanzen tragen. Die Sure geht auf die Versuchung Adams und Evas durch Satan ein und den Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen, der seitdem anhält bis zum Jüngsten Tag, an dem die Rechtschaffenen belohnt und die Frevler bestraft werden. Die Sure enthält Nachrichten über die Propheten Abraham und Lot und über die Thamûd, die im Hidschr-Tal zwischen Medina und Syrien gelebt haben und wegen ihres Trotzes bestraft wurden. Das sollte jedem Trotzigen zur Lehre gereichen, der dem Propheten Muhammad nicht glaubt. Der Prophet wird getröstet. Er habe die Botschaft zu verkünden, die in dem offenbarten Koran enthalten ist. Er habe zu beten, Geduld zu üben und auszuharren, bis Gott Seine Verheißung erfüllt. Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.

 
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