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   Der Heilige Koran /22. Sure Die Pilgerfahrt "Al-Hadsch"/
 
Einführung

Diese 78 Verse zählende Sure wurde in Medina offenbart, ausgenommen die Verse 52 bis 55. Sie beginnt mit der Warnung vor den Schrecken des Jüngsten Tages. Die Hölle gebührt den Frevlern, zu denen jene gehören, die unwissend Streitgespräche mit falschen Argumenten führen. Sie führt Beweise für die Auferstehung an: die Schöpfung und Entwicklung des Menschen und das Leben der Pflanzen. Sie geht auf die Pilgerfahrt ein und ermahnt dazu, die Riten in Ehren zu halten. Den Gläubigen erlaubt Gott, zur Verteidigung ins Feld zu ziehen. Der Prophet Muhammad wird getröstet, alle Gesandten vor ihm hätten unter Trotz, Spott und Verfolgung gelitten. Die Gesandten haben zu warnen und frohe Botschaft zu verkünden. Auch führt die Sure Beweise über Gottes Allmacht an und unterstreicht die Tatsache, daß Er der Eine ist, Dem keine Gefährten beigesellt werden dürfen. Die erfundenen Gottheiten sind nicht in der Lage, ein kleines Geschöpf, wie eine Fliege, zu schaffen. Wenn die Fliege ihnen etwas wegnimmt, können sie es nicht wiederbekommen. Die Gläubigen werden ermahnt, die Gebete zu verrichten, die Zakat-Abgaben zu entrichten, Gott aufrichtig anzubeten und sich für die Sache Gottes einzusetzen. Die verkündete Religion ist die ihres Ahnen Abraham, denn Abraham ist der Vater Ismaels, dessen Nachkommen die Araber sind. Am Jüngsten Tag wird der Prophet bezeugen, daß er die Botschaft verkündet hat. Das Volk Muhammads wird aufgrund des Berichtes im Koran über die früheren Völker Zeugnis ablegen, daß ihre Gesandten ihnen die offenbarte Botschaft vermittelt haben. Die Sure endet mit der Ermahnung, man solle sich auf Gott allein stützen, ist Er doch der beste Helfer. Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.

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Diese 78 Verse zählende Sure wurde in Medina offenbart, ausgenommen die Verse 52 bis 55. Sie beginnt mit der Warnung vor den Schrecken des Jüngsten Tages. Die Hölle gebührt den Frevlern, zu denen jene gehören, die unwissend Streitgespräche mit falschen Argumenten führen. Sie führt Beweise für die Auferstehung an: die Schöpfung und Entwicklung des Menschen und das Leben der Pflanzen. Sie geht auf die Pilgerfahrt ein und ermahnt dazu, die Riten in Ehren zu halten. Den Gläubigen erlaubt Gott, zur Verteidigung ins Feld zu ziehen. Der Prophet Muhammad wird getröstet, alle Gesandten vor ihm hätten unter Trotz, Spott und Verfolgung gelitten. Die Gesandten haben zu warnen und frohe Botschaft zu verkünden. Auch führt die Sure Beweise über Gottes Allmacht an und unterstreicht die Tatsache, daß Er der Eine ist, Dem keine Gefährten beigesellt werden dürfen. Die erfundenen Gottheiten sind nicht in der Lage, ein kleines Geschöpf, wie eine Fliege, zu schaffen. Wenn die Fliege ihnen etwas wegnimmt, können sie es nicht wiederbekommen. Die Gläubigen werden ermahnt, die Gebete zu verrichten, die Zakat-Abgaben zu entrichten, Gott aufrichtig anzubeten und sich für die Sache Gottes einzusetzen. Die verkündete Religion ist die ihres Ahnen Abraham, denn Abraham ist der Vater Ismaels, dessen Nachkommen die Araber sind. Am Jüngsten Tag wird der Prophet bezeugen, daß er die Botschaft verkündet hat. Das Volk Muhammads wird aufgrund des Berichtes im Koran über die früheren Völker Zeugnis ablegen, daß ihre Gesandten ihnen die offenbarte Botschaft vermittelt haben. Die Sure endet mit der Ermahnung, man solle sich auf Gott allein stützen, ist Er doch der beste Helfer. Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.

 
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