Der Heilige Koran
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35. Sure Der Schöpfer "Fâtir"/
Einführung
Diese 45 Verse zählende mekkanische Sure beginnt mit der Lobpreisung Gottes, dem Schöpfer der Himmel und der Erde, daher der Name der Sure. Gott ist es, Der Engel mit zwei, drei, vier oder mehr Flügeln erschaffen hat. Seine Allmacht ist unermeßlich. Die Menschen sollen sich Gedanken darüber machen und zum wahren Glauben finden. Sie sollen sich vor dem Satan, der sie verführt, in acht nehmen. Gott versammelt alle Menschen zum Jüngsten Tag und rechnet mit ihnen ab. Wie Er Adam aus Staub geschaffen hat, und wie Er mit dem Regen die tote Erde aufleben läßt, kann Er die Toten zum Jüngsten Gericht auferwecken. Die Gefährten, die Ihm die Götzendiener beigesellen, können nicht sehen und hören. Das werden die Ungläubigen zu spät am Jüngsten Tag erkennen. Gottes Allmacht ist nicht zu übersehen. Man denke an das Regenwasser, das verschiedene Früchte hervorbringt. Man denke an die Berge mit ihren vielfältigen Farben, an die Menschen und die Tiere. Die guten Menschen werden mit Paradiesgärten belohnt, und die Frevler werden mit der Hölle bestraft. Die Widersacher hatten geschworen, wenn sie einen Warner geschickt bekommen sollten, ihm zu folgen. Als er aber zu ihnen kam, ziehen sie ihn der Lüge. Gott belangt die Frevler nicht gleich, sondern wartet bis zum Jüngsten Tag, der weder vorverlegt noch hinausgezögert werden kann. Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.
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