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   Der Heilige Koran /29. Sure Die Spinnen "Al-Ankabût"/
 
Einführung

Die meisten dieser 69 Verse zählenden Sure sind mekkanisch, ausgenommen die Verse 1 - 11, die in Medina offenbart wurden. Sie stellt zu Beginn fest, daß die Menschen geprüft werden, damit die wirklich Gläubigen erkannt werden, die geduldig ausharren und alles für die Erhaltung der Wahrheit, des Rechts und des Glaubens einsetzen. Den Menschen wird empfohlen, zu den Eltern gütig zu sein und sich um die Sache Gottes zu bemühen. Nicht alle, die sich als Gläubige ausgeben, sind wirklich Gläubige. Es gibt Menschen, die behaupten, gläubig zu sein, während der Glaube nicht in ihre Herzen eingedrungen ist. Die Geschichten von Noah, Abraham, Lot, Schu'aib, Hûd und Sâlih sowie die Beispiele von Korah (Qarûn), Pharao und Hâmân werden angeführt. Aus ihnen sollen Lehren gezogen werden. Wer Gott trotzt, auf dem Unglauben beharrt und Unheil auf Erden stiftet, wird vernichtend bestraft. Das Argument, das die Götzendiener anführen, um ihre Vielgötterei zu untermauern, ist viel schwächer als das Gewebe der Spinne. Daher der Name der Sure. Darüber sollen die Menschen nachdenken, die sich ihres Verstandes bedienen können. Der Prophet wird ermahnt, mit den Schriftbesitzern auf freundliche, sanfte und überzeugende Weise zu diskutieren. Daß der Prophet Analphabet war, ist ein Beweis dafür, daß die Verse, die er vorträgt, ihm offenbart wurden. Auch hier wird die Forderung der Ungläubigen erwähnt, ein sinnfälliges, wunderbares Zeichen zu bekommen und die angedrohte Strafe unverzüglich zu erhalten. Die früheren Völker verleugneten die sinnfälligen, wunderbaren Zeichen und kosteten die angedrohte peinvolle Strafe dafür aus. Am Jüngsten Tag werden alle Menschen zur Abrechnung versammelt werden. Die Vernünftigen sollen die Schöpfung betrachten und ihr die Existenz Gottes, Seine Allmacht, Seine unteilbare Herrschaft und Seine endgültige Abrechnung ablesen. Das irdische Leben taugt nichts im Vergleich mit dem Jenseits. Die Götzendiener rufen Gott um Hilfe an, wenn sie in Not geraten und kehren zur Vielgötterei zurück, wenn sie sich in Sicherheit wissen. Gott hat ihnen Seine Huld erwiesen, haben sie doch Sein Heiliges Haus auf ihrem Boden. Doch sie sind nicht dankbar. Die Sure endet mit der Würdigung der Gläubigen, die für die Sache Gottes kämpfen. Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.

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Die meisten dieser 69 Verse zählenden Sure sind mekkanisch, ausgenommen die Verse 1 - 11, die in Medina offenbart wurden. Sie stellt zu Beginn fest, daß die Menschen geprüft werden, damit die wirklich Gläubigen erkannt werden, die geduldig ausharren und alles für die Erhaltung der Wahrheit, des Rechts und des Glaubens einsetzen. Den Menschen wird empfohlen, zu den Eltern gütig zu sein und sich um die Sache Gottes zu bemühen. Nicht alle, die sich als Gläubige ausgeben, sind wirklich Gläubige. Es gibt Menschen, die behaupten, gläubig zu sein, während der Glaube nicht in ihre Herzen eingedrungen ist. Die Geschichten von Noah, Abraham, Lot, Schu'aib, Hûd und Sâlih sowie die Beispiele von Korah (Qarûn), Pharao und Hâmân werden angeführt. Aus ihnen sollen Lehren gezogen werden. Wer Gott trotzt, auf dem Unglauben beharrt und Unheil auf Erden stiftet, wird vernichtend bestraft. Das Argument, das die Götzendiener anführen, um ihre Vielgötterei zu untermauern, ist viel schwächer als das Gewebe der Spinne. Daher der Name der Sure. Darüber sollen die Menschen nachdenken, die sich ihres Verstandes bedienen können. Der Prophet wird ermahnt, mit den Schriftbesitzern auf freundliche, sanfte und überzeugende Weise zu diskutieren. Daß der Prophet Analphabet war, ist ein Beweis dafür, daß die Verse, die er vorträgt, ihm offenbart wurden. Auch hier wird die Forderung der Ungläubigen erwähnt, ein sinnfälliges, wunderbares Zeichen zu bekommen und die angedrohte Strafe unverzüglich zu erhalten. Die früheren Völker verleugneten die sinnfälligen, wunderbaren Zeichen und kosteten die angedrohte peinvolle Strafe dafür aus. Am Jüngsten Tag werden alle Menschen zur Abrechnung versammelt werden. Die Vernünftigen sollen die Schöpfung betrachten und ihr die Existenz Gottes, Seine Allmacht, Seine unteilbare Herrschaft und Seine endgültige Abrechnung ablesen. Das irdische Leben taugt nichts im Vergleich mit dem Jenseits. Die Götzendiener rufen Gott um Hilfe an, wenn sie in Not geraten und kehren zur Vielgötterei zurück, wenn sie sich in Sicherheit wissen. Gott hat ihnen Seine Huld erwiesen, haben sie doch Sein Heiliges Haus auf ihrem Boden. Doch sie sind nicht dankbar. Die Sure endet mit der Würdigung der Gläubigen, die für die Sache Gottes kämpfen. Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.

 
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