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   Der Heilige Koran /21. Sure Die Propheten "Al-Anbiyâ' "/
 
Einführung

Diese 112 Verse zählende Sure ist mekkanisch. Sie wurde nach der Abraham-Sure offenbart und leitet ihren Namen von den darin genannten Propheten ab. Sie beginnt mit der Erinnerung an die Stunde des Gerichts, die viel näher ist als die Götzendiener wähnen. Diese hören nicht auf, Lügen zu erdichten und unbegründete Mutmaßungen zu äußern. So behaupten sie, daß ein Gesandter kein Mensch sein kann. Den Koran halten sie teils für Zauberwerk, teils für Poesie oder für Traumvisionen. Sie übersehen die Wahrheit, die vorliegenden Beweiszeichen und die Zeugnisse der früheren Offenbarungen. Alle Gesandten vor Muhammad waren Menschen. Es hat nicht an Generationen gefehlt, die, wie die Quraisch, die Offenbarung verleugneten und sich dadurch Gottes vernichtende Strafe zuzogen. Daran sollen sich die Menschen von Verstand erinnern. Sie sollen die Himmel und die Erde betrachten und ihnen die Allmacht Gottes ablesen. Alles lobpreist Gott. Die Engel huldigen Ihm unablässig. Die harmonische Ordnung der Schöpfung legt den Beweis dafür ab, daß der Schöpfer ein Einziger ist. Hätte Er Gefährten gehabt, wiese die Schöpfung nicht diese harmonische Einheitlichkeit auf. Die Schöpfung ist reich an Wundern, aus denen die Betrachter Lehren zu ziehen haben. Wer Gott erkennt und wirklich an Ihn glaubt, wird mit dem Paradies belohnt. Die Ungläubigen und die Götzendiener werden mit der Hölle bestraft. Gott ist es, Der die Menschen mit unzähligen Gaben versorgt und die Gesandten schickt, damit sie den Gläubigen frohe Botschaft verkünden und die Ungläubigen warnen. Die Sure erzählt von den Propheten, denen Gott Seine Huld erwies. Moses und Aaron stand Gott bei, als sie Pharaos Vermessenheit ausgesetzt waren. Abraham lehrte beharrlich den Glauben an Gott, Den Einen. Gott schenkte ihm eine rechtschaffene Nachkommenschaft. Lots Volk wurde wegen seiner abscheulichen Sünden und seines Unglaubens vernichtet. Noahs Volk ertrank, ausgenommen die Gläubigen, die die Arche trug. Salomo, David, Hiob, Ismael, Idrîs, Zu l-Kifl und Zu n-Nûn (Jonas) werden erwähnt. Auch über die Jungfrau Maria wird berichtet. An Gog und Magog wird erinnert. Die Sure erinnert zum Schluß an den Jüngsten Tag, die Belohnung der Guten und die Bestrafung der Frevler. Gott richtet allein, ist Er doch der gerechteste Richter. Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.

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Diese 112 Verse zählende Sure ist mekkanisch. Sie wurde nach der Abraham-Sure offenbart und leitet ihren Namen von den darin genannten Propheten ab. Sie beginnt mit der Erinnerung an die Stunde des Gerichts, die viel näher ist als die Götzendiener wähnen. Diese hören nicht auf, Lügen zu erdichten und unbegründete Mutmaßungen zu äußern. So behaupten sie, daß ein Gesandter kein Mensch sein kann. Den Koran halten sie teils für Zauberwerk, teils für Poesie oder für Traumvisionen. Sie übersehen die Wahrheit, die vorliegenden Beweiszeichen und die Zeugnisse der früheren Offenbarungen. Alle Gesandten vor Muhammad waren Menschen. Es hat nicht an Generationen gefehlt, die, wie die Quraisch, die Offenbarung verleugneten und sich dadurch Gottes vernichtende Strafe zuzogen. Daran sollen sich die Menschen von Verstand erinnern. Sie sollen die Himmel und die Erde betrachten und ihnen die Allmacht Gottes ablesen. Alles lobpreist Gott. Die Engel huldigen Ihm unablässig. Die harmonische Ordnung der Schöpfung legt den Beweis dafür ab, daß der Schöpfer ein Einziger ist. Hätte Er Gefährten gehabt, wiese die Schöpfung nicht diese harmonische Einheitlichkeit auf. Die Schöpfung ist reich an Wundern, aus denen die Betrachter Lehren zu ziehen haben. Wer Gott erkennt und wirklich an Ihn glaubt, wird mit dem Paradies belohnt. Die Ungläubigen und die Götzendiener werden mit der Hölle bestraft. Gott ist es, Der die Menschen mit unzähligen Gaben versorgt und die Gesandten schickt, damit sie den Gläubigen frohe Botschaft verkünden und die Ungläubigen warnen. Die Sure erzählt von den Propheten, denen Gott Seine Huld erwies. Moses und Aaron stand Gott bei, als sie Pharaos Vermessenheit ausgesetzt waren. Abraham lehrte beharrlich den Glauben an Gott, Den Einen. Gott schenkte ihm eine rechtschaffene Nachkommenschaft. Lots Volk wurde wegen seiner abscheulichen Sünden und seines Unglaubens vernichtet. Noahs Volk ertrank, ausgenommen die Gläubigen, die die Arche trug. Salomo, David, Hiob, Ismael, Idrîs, Zu l-Kifl und Zu n-Nûn (Jonas) werden erwähnt. Auch über die Jungfrau Maria wird berichtet. An Gog und Magog wird erinnert. Die Sure erinnert zum Schluß an den Jüngsten Tag, die Belohnung der Guten und die Bestrafung der Frevler. Gott richtet allein, ist Er doch der gerechteste Richter. Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.

 
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