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   Der Heilige Koran /6. Sure Das Vieh "Al-An'âm"/
 
Einführung

In Mekka offenbart, ausgenommen die Verse 20, 23, 91, 93, 141, 144, 151, 152 und 153, die in Medina offenbart wurden. Die Sure zählt 165 Verse und wurde nach der 15. Sure,

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In Mekka offenbart, ausgenommen die Verse 20, 23, 91, 93, 141, 144, 151, 152 und 153, die in Medina offenbart wurden. Die Sure zählt 165 Verse und wurde nach der 15. Sure, "Al-Hidschr", herabgesandt. Sie weist auf die großartige Schöpfung hin, die auf den Allmächtigen, Einzigen, Erhabenen schließen läßt, dem keine Gottheiten beigesellt werden dürfen. Sie erwähnt die Wunder der Schöpfung, wie Gott das Lebendige aus dem Toten schafft und das Saatkorn aufspringen läßt, damit die Pflanze daraus hervorsprießt. Unter den Prophetengeschichten tritt die von Abraham hervor, der mit seinem gesunden Menschenverstand der Natur entnehmen konnte, daß der Schöpfer weder ein Stern, noch die Sonne, noch der Mond sein kann, sondern der allmächtige Herr ist, Dem keine Gottheiten beigesellt werden dürfen und Dem allein Ehre gebührt. Die Sure macht auf das Verhalten der Ungläubigen aufmerksam, die sich Illusionen hingaben und von der Wahrheit fern waren. Sie erwähnt die von Gott erlaubten Speisen und weist darauf hin, daß die Ungläubigen sich erdreisteten, aus eigenen Stücken Speisen zu verbieten, ohne sich auf stichhaltige offenbarte Beweise stützen zu können und ihre Verbote Gott zuschrieben. Die Gebote und Verbote, die der islamischen Ethik zugrunde liegen, werden genannt. Verboten ist die Vielgötterei, die uneheliche Liebe und die Aneignung des Vermögens von Waisen; Maße und Gewichte müssen genau respektiert werden, Gerechtigkeit durchgesetzt, Verpflichtungen eingehalten, die Eltern gütig und liebevoll behandelt werden, und die Mädchen dürfen nicht aus Furcht vor Schande lebendig begraben werden. Im Namen Gottes, des Gnädigen und Barmherzigen.

 
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